Testbericht: DELL Streak 7
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Testbericht: DELL Streak 7
DELL Streak 7 Tablet Testbericht
Auspacken
Das Dell Streak 7 wird in einer umweltbewussten und den Maßen nach völlig ausreichenden Packung geliefert. Kompakt verpackt ist alles dabei was man braucht: Ladekabel mit Steckdosenplug, Kopfhörer und PC Connector. Das Streak 7 war natürlich mit allerlei Schutzfolien beklebt, die aber ohne Probleme und rückstandslos abzuziehen waren. Der Akku war schon zu ca. 90% geladen und somit konnte ich gleich loslegen, das Streak zu benutzen.
Das Display des Dell Streak 7 ist voll gespiegelt. Die Rückseite mit einer angenehm gemusterten und griffigen Oberfläche aus Plastik designt. Das Streak hat 3 Softkeys (Home, Menü, Zurück) und 2 Hardkeys (An/Aus und Laut/Leise).
Anschalten
Nach dem Anschalten des Tablets via Hardkey passierte erstmal eine Weile nichts. Und während ich schon das Kabel zum Laden suchte, weil ich dachte, dass der Akku vielleicht doch leer ist, sah ich beim zurückkommen doch, dass das Tablet angeschaltet ist. Der bekannte Android Bildschirm-Sperrer wurde sichtbar. Also schnell den Slider betätigt und schon konnte es losgehen.
Es begrüßt mich der altbekannte grüne Android-Roboter um mir eine kleine Einführung in die Bedienung zu geben.
Danach hatte ich die Möglichkeit mich entweder mit meinem vorhanden Google-Mail-Konto anzumelden, ein Neues Konto zu erstellen oder diesen Schritt zu überspringen. Da ich aber alle Funktionen von Android in vollem Umfang nutzen wollte, entschied ich mich natürlich für das Anmelden mit meinem bereits vorhandenen Google-Konto. Dann versuchte das Streak7 auch gleich sich mit Google zu verbinden, obwohl ich noch nicht mal Netzwerkdaten eingegeben hatte. Nach ca. 2 MInuten merkte das Tablet dann auch, dass es keine Netzwerkverbindung herstellen kann und forderte mich zur Eingabe der WLAN Daten auf.
Benutzen
Es waren schon einige APPs vorinstalliert, auch von Diensten die nicht von Google oder Dell sind. Als erstes fiel mir die Dell App zur Sicherung von Daten auf. Ich dachte mir, dass es ist eine gute Idee wäre, genau jetzt in diesem Moment das erste Backup anzulegen. So kann ich immer auf mein ganz frisches System zugreifen, falls doch mal was schief geht.
Negativ fiel mir auf, das viele der bereits vorinstallierten Apps wiederum eine Anmeldung bei weiteren Diensten vorraussetzen, die nichts mit Dell oder Google zu tun hatten. Und so vielen fremden Unternehmen möchte man seine Daten dann doch nicht anvertrauen, zumal man in letzter Zeit ja schon einiges schlechtes über Datenmissbrauch aus den Medien erfahren hat. Wenn man sich schon dazu entschieden hat auf Android als Betriebssystem zu setzten will man vielleicht nicht unbedingt noch weiteren US-Firmen seine Daten überlassen.
Ebenso negativ fiel mir auf, dass auch beim Streak die Portierung des eigentlich für Mobiltelefone gedachten Betriebssystems Android genauso wenig gelungen ist wie bei den anderen Herstellern von iPad Alternativen. Android Honeycomb /Android 3.0 wäre natürlich das eigentliche und bessere System für Tablets aber genau darauf lässt sich das Streak 7 leider nicht updaten.
Ein echtes Highlight auf dem Streak ist die schon vorinstallierte Swype Tastatur, eine Tastaturvariante, bei der man durch wischen und streicheln sehr komfortabel Texte eingeben kann. Gerade auch weil der Bildschirm des Streak durch seine Größe reichlich Platz zum swypen bietet, kann man so wunderbar schnell und einfach auch lange Texte auf dem Gerät schreiben.
Der Akku des Streak hält erstaunlich lange. Auch wenn man den Bildschirm bei Dauerbenutzung eigentlich immer an hat, hält der Akku gut und gerne einen ganzen Tag durch.
Das Gewicht des Dell Streak ist anfangs gefühlt recht hoch. Bei längerer Gewöhnung merkt man es dann aber kaum noch.
Die Top Nutzungsmöglichkeiten des Dell Streak 7 liegen hauptsächlich im Unterhaltungsbereich. Dossiers lesen, kleine Spiele spielen, Videos gucken, oder einfach im Netz surfen. Dafür eignet sich das Streak hervorragend. Das alles geht mit modernen Smartphones zwar auch, jedoch trumpft der große Bildschirm hier enorm. Auch für Reisen oder Ausflüge ist das handlichere Format einem Laptop vorzuziehen.
Fazit
Was bleibt also zu sagen? Für wen eignet sich ein Tablet? Die Stärken des Dell Streak liegen eindeutig im Privatgebrauch. Zur Unterhaltung, zum vernetzten Leben oder für Studium und Schule ist es ideal. Ob es sich auch für den Einsatz im Businessbereich eignet, kann ich nicht einschätzen, aber ich denke mal, dass es auch hier viele Einsatzgebiete gibt (z.B. im Handel).
Letztendlich ersetzt so ein Tablet auf keinen Fall einen Laptop oder PC. Als Unterhaltungs- und Informationsgerät eignet sich ein Tablet da viel mehr. Es hat erweiterte Möglichkeiten im Gegensatz zu einem iPhone, die aber vor allem durch den größeren Bildschirm gegeben sind.
Für den Preis von ca. 350 Euro ist das Dell Streak 7 auf jeden Fall das perfekte Einsteiger-Tablet.
Matias Rübers, Mannheim
Betriebssystem
Android™ 2.2 (Froyo) mit Over-the-Air-Upgradefunktion
Prozessoren
NVIDIA® Tegra™ 2
gHEP001!
Kapazitiver 7-Zoll-(17,78 cm)-WVGA Multitouch-Bildschirm (800 x 480) mit Gorilla-Glass
Kameras
Vorderseite: 1,3 MP mit festem Fokus
Rückseite: 5 MP mit Autofokus und Blitz
Video
H.263/H.264, 3GP, MPEG4, WMV
Audio
MP3, WMA, AAC, AAC+, eAAC+, AMR, MIDI, WAV
Ausstattung
E-Mail
IM und Videochat
WebKit-Browser
Adobe Flash 10.1 (Froyo)
Wi-Fi 802.11b/g/n
Bluetooth 2.1 + EDR Dimensions 199,9 x 119,8 x 12,4 mm Angegebenes Systemgewicht 454 g Hauptakku 2780 mAh Miscellaneous
Dell Stage 1.0
integriertes GPS
Speicher
16 GB interner Speicher
Unterstützung für bis zu 32 GB zusätzlicher Speicher über SD-, MMC-, SDHC-Speicherkartensteckplatz

